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Schaffen wir ab, was wir nicht wollen
Nach den furchtbaren Ereignissen in Japan treibt die Menschen die Sorge um ein zukunftssicheres Leben um. Was viele ahnten ist zur traurigen Gewissheit geworden – Atomstrom bringt nur kurzfristigen Nutzen und birgt die unendliche Gefahr der Selbstzerstörung in sich.
Angesichts des Leides und der Zerstörungen ist es höchste Zeit, Schlussfolgerungen zu ziehen und die können nur heißen: Ausstieg aus der Atomenergie – jetzt!. Dazu müssen auch wir unseren Teil beitragen und dafür Sorge tragen, dass der Strombedarf der Stadt künftig ohne Atomstrom gedeckt wird. Es gilt im Kleinen wie im Großen, an allen dafür maßgeblichen Stellen unseren Einfluss für einen Ausstieg aus der Atomenergie geltend zu machen.
Deshalb unterstützen wir Aktionen vor Ort und rufen zur Beteilung an den montäglichen öffentlichen Willensbekundungen vor dem Neuen Rathaus der Stadt Chemnitz auf. Wir verlieren aber auch nicht aus dem Auge, dass weltweit atomare Waffen durch wenige Staaten produziert und gelagert werden – auch immer noch auf dem Boden der Bundesrepublik. Gegenwärtig setzen die USA und die NATO in Libyen Waffen mit nuklearer Munition ein.
Dem müssen wir uns auch mit all uns geboten Mitteln entgegenzustellen und fordern, dass dieses atomare Waffenpotential und nicht nur dieses, umgehend abgerüstet wird.
Es gilt eine Welt ohne Waffen zu schaffen und Kriege als vermeintliches Mittel zur Lösung von Konflikten auszuschließen.
Hubert Gintschel Fraktionsvorsitzender
Foto: Atomkraftwerk Stade, abgeschaltet 2003 Foto: Jonny Michel
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