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Gausepohl schließt Produktionsstätte in Chemnitz
Wieder einmal schließt eine Firma zulasten der Beschäftigten zur Sicherung des Maximalprofits. Kurzerhand verlieren 60 Vollzeitbeschäftigte ihre Arbeit und das ganze wird vollmundig versehen mit einer möglichen Auffanggesellschaft.
Die Ansiedlung von Gausepohl wurde durch Chemnitz im Rahmen der Wirtschaftsförderung unterstützt. Auch bei den Veterinärgebühren ist die Stadt der Firma entgegengekommen.
Wir verlangen von der Verwaltung eine ganz genaue Prüfung, ob alle Vertragsbedingungen peinlich genau eingehalten wurden.
Die jetzige Betriebsstättenschließung ist nur der letzte Schritt, einer Reihe von Unregelmäßigkeiten, die mit dem Rauswurf einheimischer Arbeitskräfte und der Beschäftigung billiger tschechischer Leiharbeiter begonnen hat.
Es rechnet sich eben nicht mehr, so das Unternehmen und die Arbeitnehmer sitzen auf der Straße.
Ganz gewöhnlicher Kapitalismus, auch wenn man das nicht wahrhaben will.
Hubert Gintschel Fraktionsvorsitzender 18.08.2011
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