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Nutzung der Karl-Liebknecht-Schule am Brühl Sabine Pester, familienpolitische Sprecherin
Anfragen der Stadträtin und Antworten der Stadtverwaltung
Ist ein Musik- und Kreativzentrum geplant?
Ja, die Verwaltung hat Kenntnis zu diesem Vorhaben und steht mit den Projektträgern im direkten Austausch. Gemeinsam wurde nach Möglichkeiten der Umsetzung des geplanten Musik- und Kreativzentrums am Brühl gesucht, mit der Karl-Liebknecht-Schule ein geeigneter Standort gefunden. Eine Umnutzung der Schule als Musik- und Kreativzentrum liegt im gemeinsamen Interesse der Projektträger und der Verwaltung. Sie kann dabei zu einem bedeutenden Baustein für die Belebung des Brühls werden.
Initiativen und Nutzungen, die das Gebäude zukünftig beleben sollen:
- Bandbüro Chemnitz
- Radio T e.V.
- Atomino e.V.
- Chemnitzer Bands mit Probenräumen
- Tonstudios
- Unternehmen der Kreativwirtschaft
- Künstler mit Ateliers
Die Gruppe an Interessierten umfasst dabei bereits etwa 30 Akteure.
Die Projektträger haben bereits gemeinsam mit der Stadtverwaltung erste vorbereitende Schritte zur Umsetzung des Projektes unternommen. So liegt eine Absichtserklärung meinerseits vor, dass die Projektträger die Schule für zumindest einen Zeitraum von
drei Jahren, mit möglicher Verlängerung, für das Vorhaben mietkostenfrei nutzen können. Die Betreibung des Gebäudes soll dann unabhängig durch die Projektgruppe, finanziert durch Mieteinnahmen (bspw. für Probenräume), erfolgen. Die Träger beabsichtigen, zeitnah einen Bauantrag zur Umnutzung zu stellen. Erste Untersuchungen zur Machbarkeit wurden bereits getätigt. Es wird ein Vertrag zwischen Stadt und Projektträgern ausgearbeitet.
Welche Kosten würden entstehen, um das Gebäude den Anforderungen der zukünftigen Mieter entsprechend umzubauen bzw. zu sanieren?
Dies ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend zu beurteilen. Mit dem Bauantrag, den damit einhergehenden Prüfungen und den aus einer Baugenehmigung erfolgenden Auflagen werden erst präzisere Kostenkalkulationen möglich sein. Wir gehen derzeit davon aus, dass eine erste Teilnutzung mit Aufwendungen von etwa 30.000 Euro zu bewerkstelligen sind. Darüber hinaus werden ein großer Teil der Maßnahme über Eigenleistungen der Projektgruppe abgedeckt werden.
Wie steht die Oberbürgermeisterin zu diesem Vorhaben? Findet es von Seiten der Verwaltung Unterstützung?
Das Projekt stellt eine große Chance für die innerstädtische Entwicklung am Brühl dar. Entsprechend unterstützt es auch die Verwaltung. So stehen die Projektträger in engem Kontakt zum Wissenschaftsbüro, zu Herrn Dr. Luczak. Eine Unterstützung seitens des Baudezernates sowie der zentralen Gebäudebewirtschaftung bei der Vorprüfung und des geplanten Bauantragsverfahren geht einher. Die Gespräche mit den Projektträgern fanden mehrfach an meinem Tisch statt.
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